Lost place

Versuchsstelle Gottow

Die Chemisch-physikalische-und Atom-Versuchsstelle Gottow liegt mitten im Wald und besteht aus mehreren Gebäuden, u.A. einem unterirdischen Bahnhof oder einer Schallkanone und einem Raketenprüfstand.

Bis die Produktion 1936 nach Peenemünde verlegt wurde entwickelte hier unter anderem Wernher von Braun die Flüssigkeitsraketentriebwerke A1 und A2. Ab 1939 wurde hier auch am Uranprojekt gearbeitet, somit steht hier einer der ersten Uranmeiler überhaupt. Allerdings ist davon bis auf eine kleine Mauer nichts mehr übrig.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gelände von den GSSD genutzt.

Schallkanone

Hier wurde versucht den Schall zu bündeln und die enstehenden Kräfte über eine größere Entfernungen zu übertragen.

Uranmaschine

Hier wurde zwischen 1939 und 1944 ein Teil des geheimen Atomforschungsprogrammes betrieben in dem man versuchte man mit sehr primitiven Mitteln eine Kettenreaktion in Gang zu bringen was allerdings hier nie gelang. Da sich die deutschen Forschergruppen das zur Verfügung stehende Material teilen mussten gelang es keiner von ihnen eine Kettenreaktion zu erreichen. Die Gottower Gruppe kam bei ihren Versuchen am weitesten voran.

Bahnhof

Das Gelände war an die Feldbahn angeschlossen, der Bahnhof liegt unterirdisch in einem Hügel.

Raketenprüfstand

Unter der Leitung des späteren Generals Walter Dornberger wurden in Gottow Raketenprüfstände gebaut. Ende der Zwanziger Jahre wurde hier u.A. auch von Wernher von Braun mit der Raketenentwicklung begonnen.

Zum 6 Meter langen und 4 Meter hochen Prüfstand, gehörten noch zwei Baracken mit Arbeitszimmer, Dunkelkammer Konstruktionsraum so wie eine Werkstatt.

Prüfstäne

GSSD Gebäude



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